Sechste Klasse des MMG besuchte das Rathaus

Schulstunde zum Klimaschutz am Vilsufer

Was macht die Stadt Vilsbiburg in Sachen Klimaschutz? Mit dieser Frage kam eine sechste Klasse des Vilsbiburger Gymnasiums im Rahmen des Wandertags ans Vilsufer am Rathaus. Ein Statement samt Antworten gab Klimaschutz- und Regionalmanager

MMG Vilsufer

Klimaschutzmanager Georg Straßer mit Schülern des MMG und den Lehrern Harald Hoiß und Astrid Hamann

Kurz vor Ferienbeginn wurde eine Unterrichtsstunde in die freie Natur verlegt: Die Lehrkräfte Harald Hoiß und Astrid Hamann kamen mit einer sechsten Klasse des Maximilian-Montgelas-Gymnasiums zur praktischen Betrachtung des Themas Klimaschutz  zu Georg Straßer, der das Thema in der Stadt Vilsbiburg in allen Facetten bearbeitet. Nach kurzer Hinführung erörterte der Klimaschutzmanager anhand von Beispielen, was die Stadt als Verwaltungseinheit des Landes für dieses und sich alles unternimmt, um dem Treibhauseffekt entgegen zu wirken. Dazu gehört zuallererst die Beratung der Bürger über Vorträge und Medien und auch kostenfrei zu allen Energiethemen ganz individuell vor Ort. „Beraten“ werden aber auch schon die Grundschüler über das praxisorientierte Lernprogramm „Energiewerkstatt Schule“ über den sparsamen und sinnvollen Umgang mit Strom sowie über das „Grüne Klassenzimmer“, beides von der Stadt initiiert und getragen. Neben Fotovoltaikanlagen von Privaten und Firmen, die Straßer und seine Fachberater auch über die kostenfreie Beratung fördern, initiiert die Stadt auch Freiflächenanlagen über Bürgerfinanzierungsmodelle. Unter anderem werden Radwege optimiert und das Netz weiter ausgebaut, Elektroladestationen errichtet und über ein Bürger-Elektroauto im Carsharing die Bürger bei diesem Thema unterstützt. Letzteres interessierte die Schüler besonders, daher schaute man sich dieses gleich gemeinsam an.

 

Wertvoller und fruchtbarer Dialog

„Was könnt Ihr tun, um weniger Treibhausgase auszustoßen“ fragte Klimaschutzmanager Straßer in die interessierten Gesichter und musste die Schüler gar nicht lange mit weiter gehenden Fragen kitzeln, denn sie waren schon gut informiert: „Das Licht ausschalten, weniger Fliegen, den Standby-Betrieb von Elektrogeräten abschalten, weniger Autofahren oder gemeinsam fahren“ - und vieles mehr wussten die jungen Energiesparer einzubringen, stellten auch einige Fragen und gaben Straßer Anregungen mit auf den Weg. Abschließend bedankten sich Lehrer und Schüler über die praktische Unterrichtseinheit und Straßer, der diesen Austausch als wertvollen Bestandteil der Bildungsarbeit im Klimaschutz bewertete, bat die Lehrer, diesen Dialog mit ihm fortzusetzen und auszubauen und die Schüler, in dieser Sache täglich wachsam zu agieren und dafür auch ihre Eltern zu sensibilisieren.

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